Putzplan in der Studentenwohnung

Author: Redakteur  |  Category: Studentenwohnungen

Die Miete für Studentenwohnungen ist in der Regel alles andere als günstig. Deshalb entscheiden sich viele Studenten dafür, sich einer Wohngemeinschaft anzuschließen. Zu diesem Zweck wird eine große Wohnung angemietet. Jeder der Bewohner bekommt dann ein Zimmer für sich. Die Küche und das Bad stehen allen gemeinsam zur Verfügung. Die anfallende Miete wird dabei auf die Mitglieder der Wohngemeinschaft aufgeteilt. Ein günstigeres Wohnen ist für Studenten eigentlich nicht möglich, es sei denn, jemand schafft es, sich im Hörsaal der Uni zu verstecken und diesen als Schlafplatz für die Nacht zu missbrauchen.

So groß die Vorteile einer studentischen Wohngemeinschaft auch sein mögen, gibt es doch auch gröbere Probleme. Wie es im jeweiligen Zimmer eines Studenten aussieht, interessiert die anderen Mitbewohner eher weniger. Solange sich keine muffigen Gerüche in der gesamten WG breitmachen oder sich der Schmutz selbstständig macht und eine Entdeckungstour durch die Wohnung startet, ist das jedenfalls kein Problem. Problematisch wird das Saubermachen aber im Bad und in der Küche und generell in allen Räumen, die sämtlichen Mitbewohnern zur Verfügung stehen.

Am Anfang einer jeden Wohnungsgemeinschaft steht die Erstellung eines detaillierten Putzplanes. In den meisten Fällen wäre es aber besser, diesen gleich wieder zu entsorgen, da sich sowieso niemand daran hält. Das Putzen beziehungsweise Nichtputzen ist dann auch der größte Streitpunkt in so ziemlich jeder WG. Grundsätzlich hat immer der, der eigentlich mit dem Putzen an der Reihe wäre, keine Zeit, weil er andere, weitaus dringendere Sachen zu erledigen hat. Da die meisten Bewohner der WG so argumentieren, macht sich der Schmutz unaufhaltsam in den frei zugänglichen Bereichen der Wohnung breit. Bis irgendeiner der Bewohner sich schließlich erbarmt und beginnt, sauber zu machen. Und genau darauf haben wahrscheinlich die anderen Studenten dann auch gewartet.

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